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Täglich sind die Blutspendedienste
des Deutschen Roten Kreuzes darauf angewiesen, dass sich bundesweit 15.000
Menschen freiwillig in den Dienst dieser Sache stellen. Allein der DRK-Blutspendedienst
West, der die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
und Saarland betreut, ist zur Erfüllung seiner Aufgabe darauf angewiesen,
dass sich täglich vier- bis fünftausend Menschen freiwillig
als Blutspender/in zur Verfügung stellen. Die Sorge um das Wohl der
Spenderinnen und Spender gehört deshalb ebenso zu den Aufgaben der
DRK-Blutspendedienste wie der Schutz der Empfänger von Blutpräparaten
vor Infektionen und anderen Nachteilen, die mit der Transfusion von Blut
verbunden sein können.
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Kommentar:
Fernsehbericht "Frontal 21" vom 18.11.08 "Millionenumsätze mit Blut - Spende oder Ware?"
Leider sind fundiert recherchierte Sachverhalte und deren objektive Berichterstattung nur selten wirklich spektakulär. Daher wird es mit dem Wahrheitsgehalt und der Darstellung einzelner Fakten im Milliardengeschäft um Marktanteile, Einschaltquoten und Werbepreise scheinbar manchmal nicht so genau genommen. Das diese Praxis nun auch die öffentlich rechtlichen Sender erreicht hat ist schade, aber bereits hinlänglich bekannt, und so muss jedes große Unternehmen und jede größere Organisation ständig damit rechnen ins Fadenkreuz des Sensationsjournalismus zu geraten. Da kann man nur hoffen, dass sich die tausenden ehrenamtlichen Helfer, die etliche Stunden ihrer Freizeit aufbringen um die Blutspende aktiv zu unterstützen und die ca. 15.000 Menschen, welche täglich durch ihre kostenlose Blutspende Menschenleben retten, sich von solchen Berichten nicht von ihrem Engagement für die gute Sache abbringen lassen. Der hieraus relsultierende enorme Preisanstieg wäre dann wahrscheinlich noch das kleinere Übel, wenn man bedenkt, dass es letztlich um Menschenleben geht. Ich kann Sie daher nur dringend bitten das DRK weiterhin so toll zu unterstützen - Spenden Sie Blut.
Herzlichst,
Ihr Dirk Winter
Bereitschaftsleiter
P.S. Bitte lesen Sie hierzu auch die Kommentierung durch den Blutspendedienst. Sie finden diesen hier. |